Expertenwissen Unabhängige & kostenlose Beratung Versandkostenfrei ab 49€
Expertenwissen

Nerven

Nerven

Nerven geben dem Pferd die Möglichkeit sich zu Bewegen. Die Muskulatur des Pferdes und auch alle Organe werden durch Nervenimpulse zu ihrer Tätigkeit angeregt. Darüber hinaus dienen Nerven zum Informationsaustausch vom Körper zum Gehirn und zu den Organen. 

Nerven bestehen aus gleichförmig und parallel angeordneten Nervenfasern die mit einem speziellen Bindegewebe ummantelt sind. Daher kann man sich Nerven auch ein wenig wie ein Stromkabel vorstellen, in dem Impulse durch den Austausch kleinster elektrischer Ladungen durchgereicht werden. Dies geschieht tausendfach innerhalb von Millisekunden. Das Pferd verfügt über ein äußerst agiles und sehr effektives Austauschsystem im gesamten Körper. Das versetzt das Pferd in die Lage, innerhalb von Augenblicken zusammenzuzucken oder die Flucht anzutreten, aber auch Fliegen auf dem Fell zu erkennen und sie zu verscheuchen. 

Es gibt unterschiedliche Arten von Nervengeweben, die sich sowohl in ihrer Reizleitergeschwindigkeit, als auch in ihrer Funktion und Größe unterscheiden. Die Nervenstämme sind die größte Form der Nerven, die sich zu den einzelnen Körperteilen hin immer weiter und feiner verzweigen. Auch hier hilft der Vergleich eines Baumstammes und seinem immer feiner werdenden Wurzelwerk. Nerven und Nervengeflechte sind im Vergleich zu anderen Strukturen sehr klein. Trotzdem besitzen sie eine eigene Blutversorgung um die Nervenzellen, die sogenannten Neuronen, mit Nährstoffen zu versorgen. 

Erkrankungen des Nervensystems sind bei Pferden selten, kommen aber vor. Viel größer ist allerdings der Einfluss der Ernährung auf die Nervengesundheit. 

Für eine gesunde Funktion benötigen Nerven vor allem eine gleichförmige Zufuhr an Mengenelementen, da ihre Leitfunktion unter anderem von Kalzium abhängig ist. Sekundär benötigt das Pferd natürlich in den angesprochenen Muskelzellen und Organen ausreichend Magnesium, Natrium, sowie Kalium um stabile Reaktionen zu gewährleisten. Außerdem spielt Vitamin B12 eine entscheidende Rolle beim Erhalt der Nervengesundheit. 

Shivering

Bei „Shivering“ handelt es sich um die sogenannte Zitterkrankheit. Wie der Name vermuten lässt, kommt es bei Shivering zu unkontrolliertem Muskelzittern bei speziellen Haltungen oder Bewegungen. Das Pferd zittert also nicht permanent, sondern bei speziellen Aufgaben. Das Zittern beschränkt sich in der Regel auf die gesamte Muskulatur der Hinterhand und des hinteren Rückens hinter den...

Vollständigen Artikel lesen
Ataxie

Die Ataxie beim Pferd ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, die Schäden an den Nervenbahnen verursacht. Durch die Schäden an den Nerven werden fehlerhaft oder nur unzureichend Impulse an die Muskeln und das Gehirn gesendet. Man unterscheidet bei Pferden zwischen der zerebellaren Ataxie, der cerebralen Ataxie und der spinalen Ataxie. Die spinale Ataxie wird auch als „Wobbler-Syndrom“...

Vollständigen Artikel lesen
Wobbler Syndrom

Unter dem Wobbler-Syndrom versteht man die spinale Form der Ataxie. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung des zentralen Nervensystems des Pferdes. Diese zeigt sich durch Bewegungs- und Koordinationsstörungen. Je nach Ausprägung zeigt das Pferd bereits im Schritt Beeinträchtigungen. Bei milden Fällen tritt erst beim rückwärts richten ein deutliches Problem auf und sie gehen rückwärts Pass....

Vollständigen Artikel lesen
Zuletzt angesehen